WIE MANIPULIERT MAN EINEN PFANDFLASCHENAUTOMAT???

Mithilfe eines Holztunnels und eines Magnetsensors wurde ein Pfandflaschenautomat so umgebaut, dass Flaschen zwar gescannt, aber nicht geschreddert wurden. Mit diesem Trick hat ein Getränkehändler einen Pfandautomaten um 44.000 EUR manipuliert.

Er schob die eine – nichtgeschredderte Flasche – wieder und wieder und immer wieder in den Automaten.

Bei 44.000 EUR macht das ca. 180.000 Mal !!!

Der Richter soll das eine „logistische Meisterleistung“ genannt haben. Ehrlich! Dafür stell ich mich doch nicht und schiebe eine einzige Flasche 180.000 Mal in den Automaten. Bei zwei Flaschen wären das pro Flasche nur noch 90.000 Mal. Die Bewegung bleibt aber in der Anzahl wieder gleich.

Lustiger aus der Verhandlung war aber folgender Dialog:

Richter: „Da haben Sie ja den ganzen Tag nichts anderes gemacht, als den Automaten zu bedienen.“
Angeklagter „Ich habe ein Radio danebengestellt, weil es mir sonst zu langweilig war.“

Das glaube ich ihm!

Das Kölner Amtsgericht verurteilte den geständigen Mann wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Ein Gedanke zu „WIE MANIPULIERT MAN EINEN PFANDFLASCHENAUTOMAT???“

  1. Das hätte man doch bestimmt auch wie eine Modelleisenbahn anordnen können, die auf dem Gleiskreis immer wieder durch den Tunnel fährt… Dann hätte man noch Zeit für andere Dinge gehabt 🙂

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