Skandal bei bzw. mit der Polizei Berlin?

Sex-Skandal! So titelten gestern einige Zeitungen einen Bericht über die Berliner Polizei zum G 20 Gipfel. Was ist geschehen? Gibt es wirklich einen Skandal?

Die Tage vor dem G-20-Gipfel können so öde sein. So öde, dass es einer Einsatzhundertschaft zu langweilig wurde? Nein, gleich drei Hundertschaften der in Bad Segeberg wegen des Gipfels stationierterPolizei langweilten sich anscheinend so sehr, dass für die Kurzweil Parties veranstaltet wurden.

Es soll sich zwar um Geburtstagsfeiern gehandelt haben. Doch diese sollen nach allen „Regeln der Kunst“ (BZ) eskaliert sein. Polizisten hatten in aller Öffentlichkeit angeblich Sex. Andere Beamte hatten in einer langen Reihe an die Umgrenzung des Containerdorfs gemeinschaftlich uriniert. Zudem soll eine Beamtin, nur mit einem Bademantel bekleidet und einer Waffe in der Hand, auf einem Tisch getanzt haben.

Die Berliner Polizei hat die „Vorfälle“ gegenüber der Presse bestätigt. Die Beamten wurden abgezogen.

„Es ist nicht nur ein bisschen so wie bei der Klassenreise, bei der die schlimmsten Randalierer nach Hause müssen. Nur, dass diese Klassenreise mit 20.000 Uniformierten absolviert wird und die Zurückgewiesenen nicht von ihren Eltern abgeholt werden, sondern selbsttätig nach Hause zurückkehren müssen. Dort werden sie von ihren Erziehungsberechtigten, also Vorgesetzten, streng in Empfang genommen.“ Ostseezeitung am 27.6.17

So und jetzt der eigentliche Skandal (?): Die Beamten sollen keinen Fernseher und kein Freizeitangebot gehabt haben. Man „hockte“ aufeinander. Man sei in Massenunterkünften (ehemalige Asylbewerberheime) untergebracht. Andere Einheiten seien in Hotels untergekommen. Die BZ berichtet sogar, dass die Vorgesetzten der abgezogenen Einheit in teuren Hotelzimmer gewohnt haben sollen.

Oder ist das ein Skandal (?): Die Berliner Polizei soll für große Partys, die eskalieren, bekannt sein. Deshalb habe man bewusst eine ehemalige Asylbewerberheim-Unterkunft für sie ausgesucht. Es soll einen Ordnerdienst gegeben haben, der die Beamten kontrollieren sollte und jeden Verstoß dokumentierte. Angeblich wurde sogar verschlossene Räume begangen, kontrolliert und fotografiert.

Wenn die Beamten selbst die Bewachung des Objektes vorgenommen hätten, dann wäre das wohl nicht aufgeflogen. Na gut, es gibt auch dort Kameradenschweine – ach nein!
Wistleblower!

Was ist nun der wahre Skandal an dieser Geschichte?

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